Sonntag, 12. März 2017

Bangkok

Eine Stunde Flug nur und wir sind wieder in Bangkok. Zwei Taxen bringen uns zum Hotel Navalai River, wenig später entspannen wir im Dachpool.

Abends ein kurzer Rundgang durch Banglampoo und Khao San Road, morgen ist ja auch noch ein Tag. In der Musikkneipe gegenüber feiern Judith und Rüdiger Versöhnung, während Chris die Australier mit gemeinsamen Gesängen beglückt.

Die Trauer um König Bhumipol ist hier allgegenwärtig zu sehen. Fast die gesamte Stadt ist mit schwarzen und weißen Tüchern geschmückt, die Thais tragen alle eine kleine Trauerschleife. 

Mittwoch steht der Markt an. Wir fahren alle mit dem Expressboot nach Chinatown und lassen uns vom Marktgeschehen treiben. Phanstastisch, was es hier alles gibt. Das meiste allerdings in großen Gebinden - dafür günstig.
Nicht ganz die Erwartungen erfüllt der Pratunam Market wohin gegen Pantip, Christoph und Rüdiger hatten sich dafür entschieden, wieder ein riesiges Spielzeugland darstellt.

Abends noch der elektronischen Musik auf der Khao San Road gelauscht, wobei wir die Spieße aus der Soi Ram Butri verdauen. Claudia, Michael und Judith sind ganz besonders auf die Musik abgefahren und haben eifrig mit getanzt. Auf der Strasse vor dem Hostel Khaosan Place u. Central Place (Drehort von "The beach" hat keiner mehr still gestanden. Herrlich, wie sich Jung und Alt, ob Chinesen, Europäer, Ami*s und Aussi's..., gemeinsam Spass haben. Das gibt es halt auf der Khao San. Immer wieder gut für positive Stimmung und ein "bisschen Weltfrieden".

Wie viele Jahre fahren Judith und Rüdiger schon nach Banglampoo? Jetzt besuchen wir alle erstmal die Klosteranlage in Banglampoo Wat Chanasongkhram Ratchaworamahawihan. Eine Oase der Ruhe. Ob wir nicht doch noch mal versuchen sollen, mit dem Tuktuk zum Königspalast zu fahren? Wie sagt Christoph: Jeder hat das Recht, in Bangkok beschissen zu werden. Bis kurz vor dem Abflug überlegen wir noch, ob wir das schaffen würden, ohne Gemshop oder Schneiderei bis zum Palast zu kommen.

Freitag wollen wir auch noch mal shoppen, reisen wie jedes Mal mit Expressboat (und seiner für Platzgerechtigkeit kämpfenden Ticketverkäuferin) und Skytrain zum MBK und immer wieder im TOKYU zum Camelshop. Rüdiger braucht neue Klamotten. Schnell mal ein paar Bath heruntergehandelt und das neue Outfit steht.

Am letzten Tag bloss nicht anstrengen und rumlaufen. Gemütlich soll es werden. Da haben wir  eine   1 1/2 Stündige Klongfahrt mit eine Longtail-Boot gemacht. Auf dem Chaopraya hat es mächtig geschaukelt, dass das Wasser nur zu spritzte. Das Rumgondeln hat mächtig viel Freude gemacht.
Die letzten Stunden verbrachten wir noch mal auf der Dachterrasse oder beim Chang-Trinken, gelle Elmar, gelle Christoph. Nach einem leckeren Abendessen gings mit einem großen Minibus an den Flughafen,
So jetzt gilt es Abschied zu nehmen von Thailand. Ein wenig Wehmut kam auf, aber die Freude auf zu Hause - auf Shirley, Rocky oder Marley und andere Lieben - wächst. So muss es sein.

Tschüss Thailand bis demnächst.




Tag 9 - 14 Phuket Nai Yang Beach


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Unser Hotel in Koh Kho Khao hat den Rücktransport nach Phuket organisiert. Es klappt hervorragend mit einem TucTuc Taxi zum Fähranleger, auf das Longtail-Boot und mit dem Minibus weiter bis nach Phuket vor das Dang Sea Beach Bungalows - alles zu einem fairen Preis
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Eine traumhafte Bungalowanlage direkt am Strand. Judith und Rüdiger wohnen quasi auf dem Strand. Zimmer mit Meerblick. Nur wenige Schritte zum Wasser. Blooooooos nicht zu viel bewegen. Das gilt auch für den Mini-Market und  Fruchtshakes-Stände.
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Kurze Information über die nähere Umgebung und nach einer Nudelsuppe machen wir uns auf den Weg zur Tauchbasis Aqua One. Caroline empfängt uns und die Basis hinterlässt einen zuversichtlichen Eindruck.
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Weil wir nachmittags schon im Restaurant gegessen hatten, haben wir uns für den Abend Spieße geleistet und eiskaltes Bier aus dem Supermarkt. Auf der Terrasse war das so lecker.
Aber auch die Strandrestaurants werden in den kommenden Abenden ihrer Lage gerecht und bieten hervorragendes Essen, leckere Cocktails und ein Feeling wie auf Ko Lanta an. 
5 Tage Phuket. Was lönnen wir da alles unternehmen? Vorschläge und Tipps gibt es genug. Aber nach der ruhigen Zeit auf KKK ist die Suche nach Unternehmungen nicht so groß. Das Motto - bloss nicht bewegen, nur kein Stress setzt sich fort. Entspannung pur halt. 

Judith und Rüdiger fahren am 04. März mit dem kleinen Boot von Aqua One Tauchen. Zwei entspannte Tauchgänge mit der Chefin Caroline - es gab Nacktschnecken, Seepferdchen, Geisterfetzenfische, große weiße Seenadel und Muränen zu sehen, die kleinen Rochen und Schildkröte haben wir leider verpasst. Zur Mittagszeit waren wir wieder am Strand. Auch hier kurze Wege.
⁠⁠⁠⁠Beeindruckend: Gast (Thomas) ist querschnittsgelähmt, auf den Rollstuhl angewiesen. 
Aber mit der Unterstützung der Thais und der Guides  kommt er gut ins Wasser zum Tauchen. Unter Wasser kommt er voran und sieht sogar noch mehr wie wir. Von der Behinderung keine Spur. Er ist ein erfahrener Taucher und kennt sich hier gut aus, so machte er auch das Breefing. Nicht unter Wasser ist er mobil, auch an Land mit seinem umgebauten Tuck-Tuck (erfährt mit seinem Rolli direkt auf die Ladefläche, der Motor ist seitlich angebracht, kann sogar noch auf dem Sattel des Mopeds Gäste mitnehmen). Einfach beeindruckend und so lebens-bejahend. Hut ab!!!

⁠⁠Das Resort hat auch ein großes Auto, was wir für die Fahrt nach Phuket-Town buchten. Der Fahrer wirkt so wie eine "Schlaftablette" - auf der Piste zeigt er mehr Bewegung. Wir schlendern durch die hübsche Altstadt - aber irgendwie können wir nicht das finden, was uns so vorschwebt.  "Der blaue Elephant" ist ein Restaurant in einer wirklich hübschen Villa mit Kochschule. Ein anderes Restaurant, Ka Jok Se - "Hausnummer 26", ist etwas schwierig zu finden und hat dann auch noch eine private Gesellschaft. Dann essen wir eben beim Chinesen, auch lecker. 
Der Wochenendmarket hat die Mehrheit der Truppe nicht so interessiert, haben das Angebot irgendwie nicht angesteuert - keine Ahnung warum.
Wir rufen unser Taxi an, der holt uns 40 Minuten später ab. Chris und Rüdiger testen noch eine neu eröffnete Kneipe auf der Thalang Road. Beim Einsteigen ins Taxi entscheidet sich die Kamera von Rüdiger, ihren ständigen Wohnsitz in Phuket Town zu nehmen und fällt unbemerkt herunter. Tschüß, Kamera.

Die nachfolgenden Tage genießen wir das Strandleben und die Annehmlichkeiten, die die gute Infrastruktur des Najang Beach bietet. 
Dienstag, 07. März fliegen wir ja schon nach Bangkok. 





Donnerstag, 2. März 2017

Tage 9 - 12 Ko Kho Khao



Der Shuttle von der Tauchbasis fährt uns bei einsetzendem Regen wieder zurück zum Relax Resort, wo unser restliches Gepäck und der neue "alte" Bus warten. In der kurzen Minute des Umsteigens werden wir ordentlich geduscht, genau wie am Pier, wo wir auf das "Public Boat" umsteigen. Reichlich naß kommen wir im Resort am Hapla Beach an.  Von den sechs verügbaren Hütten gehören uns schon mal drei. Eine herrliche, kleine Anlage, so ruhig und so weit abseits gelegen - man hört mal vielleicht ein Longtailboot in ferner Weite.Asonsten Wellenrauschen und die Vögel am frühen Morgen. Die Küche im Resort ist schlichtweg der Hammer - so gut schmeckt das hier.
Viel relaxen ist hier angesagt. Sportliche Betätigung: ein bis eineinhalb Stunden mit der Poolnudel im Wasser treiben lassen. Hier erfährt man tatsächlich die totale Entschleunigung.
Dienstag fahren die vier Männer mittags mal kurz in die "Stadt". Einige große Chang später im Pier-Restaurant kehren die Helden leicht angeschickert wieder heim.
  Die Damen haben derweil die Gefährlichkeit der Sonnenstrahlung entdeckt. Nur noch nicht geklärt: Was ist schlimmer, der Sonnenbrand oder die Mückenstiche.

Ansonsten bietet die Insel eine herrliche Ruhe, viel Natur, so gut wie gar kein Verkehr und die Tagestoursisten sind die einzige Veränderung, die am Tage so bemerkt werden. 

Tag 5-8 Tauchen Similan Islands




Mittwoch abend 17 Uhr holt uns der Shuttle von Relax Resort ab und bringt uns zur Tauchbasis. Die Kanadierin, die wir unterwegs auch noch aufgneommen haben, lässt sich beim Einchecken alles ganz genau erklären und kann das alles auch selbst umfangreich kommentieren, so verzögert sich das Einbuchen unserer Grupper erheblich. Der erste Kontakt zum Staff vom Boot ist schon herzlich und trotz aller Hektik außergewöhnlich freundlich. Koaen (sprich: Gunn), Belgier - Chef des Tauchbetriebes an Bord, hat die Fäden gut in der Hand. Kein Wunder, dass er sich so große Mühe gibt: Seine Mutter ist auch an Bord und will auch mit ihren über 70 noch schöne Tauchgänge erleben.

Die Tauchgäste verteilen sich im wesentlichen auf uns sechs Deutsche, Kanadier, ein Russe und jede Menge Chinesen. Ein lustiges und ulkiges Völkchen - aber allesamt sehr brav.
Vor dem ersten Tauchgang am Andrea Reef erteilt Koean sein umfangreiches Breefing an die Tauchgäste. Als Tauchguide teilt er uns Tic zu, einer der beiden thailändischen Guides und wie sich herausstellt, der große Griff!

Ein begnadeter Tuchguide und immer den Schalk im Nacken.