Eine Stunde Flug nur und wir sind wieder in Bangkok. Zwei Taxen bringen uns zum Hotel Navalai River, wenig später entspannen wir im Dachpool.Abends ein kurzer Rundgang durch Banglampoo und Khao San Road, morgen ist ja auch noch ein Tag. In der Musikkneipe gegenüber feiern Judith und Rüdiger Versöhnung, während Chris die Australier mit gemeinsamen Gesängen beglückt.
Die Trauer um König Bhumipol ist hier allgegenwärtig zu sehen. Fast die gesamte Stadt ist mit schwarzen und weißen Tüchern geschmückt, die Thais tragen alle eine kleine Trauerschleife.
Mittwoch steht der Markt an. Wir fahren alle mit dem Expressboot nach Chinatown und lassen uns vom Marktgeschehen treiben. Phanstastisch, was es hier alles gibt. Das meiste allerdings in großen Gebinden - dafür günstig.Nicht ganz die Erwartungen erfüllt der Pratunam Market wohin gegen Pantip, Christoph und Rüdiger hatten sich dafür entschieden, wieder ein riesiges Spielzeugland darstellt.
Abends noch der elektronischen Musik auf der Khao San Road gelauscht, wobei wir die Spieße aus der Soi Ram Butri verdauen. Claudia, Michael und Judith sind ganz besonders auf die Musik abgefahren und haben eifrig mit getanzt. Auf der Strasse vor dem Hostel Khaosan Place u. Central Place (Drehort von "The beach" hat keiner mehr still gestanden. Herrlich, wie sich Jung und Alt, ob Chinesen, Europäer, Ami*s und Aussi's..., gemeinsam Spass haben. Das gibt es halt auf der Khao San. Immer wieder gut für positive Stimmung und ein "bisschen Weltfrieden".
Wie viele Jahre fahren Judith und Rüdiger schon nach Banglampoo? Jetzt besuchen wir alle erstmal die Klosteranlage in Banglampoo Wat Chanasongkhram Ratchaworamahawihan. Eine Oase der Ruhe. Ob wir nicht doch noch mal versuchen sollen, mit dem Tuktuk zum Königspalast zu fahren? Wie sagt Christoph: Jeder hat das Recht, in Bangkok beschissen zu werden. Bis kurz vor dem Abflug überlegen wir noch, ob wir das schaffen würden, ohne Gemshop oder Schneiderei bis zum Palast zu kommen.Freitag wollen wir auch noch mal shoppen, reisen wie jedes Mal mit Expressboat (und seiner für Platzgerechtigkeit kämpfenden Ticketverkäuferin) und Skytrain zum MBK und immer wieder im TOKYU zum Camelshop. Rüdiger braucht neue Klamotten. Schnell mal ein paar Bath heruntergehandelt und das neue Outfit steht.
Am letzten Tag bloss nicht anstrengen und rumlaufen. Gemütlich soll es werden. Da haben wir eine 1 1/2 Stündige Klongfahrt mit eine Longtail-Boot gemacht. Auf dem Chaopraya hat es mächtig geschaukelt, dass das Wasser nur zu spritzte. Das Rumgondeln hat mächtig viel Freude gemacht.
Die letzten Stunden verbrachten wir noch mal auf der Dachterrasse oder beim Chang-Trinken, gelle Elmar, gelle Christoph. Nach einem leckeren Abendessen gings mit einem großen Minibus an den Flughafen,
So jetzt gilt es Abschied zu nehmen von Thailand. Ein wenig Wehmut kam auf, aber die Freude auf zu Hause - auf Shirley, Rocky oder Marley und andere Lieben - wächst. So muss es sein.
Tschüss Thailand bis demnächst.






